WinRAR - vorherige Updates



WinRAR 5.31


Bei diesem Service-Update wurden Darstellungsfehler korrigiert sowie eine potentielle Sicherheitslücke behoben ("DLL side-loading in SFX-Archiven").


WinRAR 5.30


  1. Die im September und Oktober 2015 in den Nachrichten veröffentlichten Informationen über eine kritische Sicherheitslücke in den selbstentpackenden Archiven von WinRAR sind falsch. Leider haben die Massenmedien nicht erkannt, dass das, was als WinRAR-Sicherheitslücke beschrieben wird, eine Windows-OLE-Sicherheitslücke ist, für die bereits im November 2014 von Microsoft ein Patch veröffentlicht wurde:

    https://technet.microsoft.com/de-de/de/library/security/ms14-064.aspx

    Selbst wenn der Patch für diese Windows-OLE-Sicherheitslücke nicht installiert ist, gibt es keine neuen Risikofaktoren bei WinRAR-SFX-Archiven.
    Für weitere Details lesen Sie bitte die Artikel in unserem Support-Blog mit weiterführenden Links.
    Für WinRAR sind keine Patches oder Fehlerbehebungen nötig.



  2. Entpacken von mehrteiligen ZIP-Archiven hinzugefügt, die von 7-Zip erstellt wurden. Diese Archive haben die Dateiendungen .zip.001, .zip.002, ... Um so ein Archiv zu entpacken und dessen Inhalt anzuschauen, öffnet man die .zip.001-Datei in der WinRAR-Oberfläche.
    Alle Teile des Archiv müssen sich vor dem Entpacken in demselben Verzeichnis befinden.



  3. Entpacken von Dateien hinzugefügt, die in mehrere Teile aufgeteilt sind. Die Teile haben die Dateiendungen .001, .002, ... Die .001-Datei kann wie ein normales Archiv geöffnet und der Inhalt entpackt werden. WinRAR setzt alle Teile zusammen und speichert die zusammengesetzte Datei im Zielverzeichnis. Alle Teile der aufgeteilten Datei müssen sich vor dem Entpacken in demselben Verzeichnis befinden. Der Eintrag "001" ist nun ebenfalls in der Liste "WinRAR verknüpfen mit" im Dialog "Einstellungen - Integration" enthalten.



  4. In der WinRAR-Dateiliste kann man nun mit den Vor- und Zurück-Buttons der Maus oder mit den Tastenkombinationen Alt+Links und Alt+Rechts in der Liste der kürzlich besuchten Verzeichnisse vor und zurück springen.


  5. In der RAR-Kommandozeile können nun für die zu archivierenden Dateien Verzeichnis-Wildcards angegeben werden. Zum Beispiel: rar a backup c:\backup\2015*\* Archiviert alle '2015*'-Verzeichnisse in c:\backup. Verwenden Sie den Schalter -r, um auch in den Unterverzeichnissen von c:\backup nach '2015*' zu suchen.



  6. Bei SFX-Archiven wechselt die Beschriftung der Schaltfläche "Entpacken" nach dem Start des Entpackvorgangs zu "Pause". Damit kann der Entpackvorgang angehalten und später fortgesetzt werden.



  7. Die Option "Verschlüsselte überspringen" im Dialog "Dateien suchen" ermöglicht das Überspringen von verschlüsselten Archiven bei der Dateisuche. Es verhindert, dass bei jedem verschlüsselten Archiv nach dem Passwort gefragt wird.



  8. Der Befehl "Archiv testen" funktioniert nun auch für tar.gz, tar.bz2 und tar.xz Archiven. Da das TAR-Format keine Dateiprüfsummen enthält, überprüft WinRAR nur die Gültigkeit des GZIP-, BZIP2- oder XZ-Containers.



  9. Das Hinzufügen einer Zeichenkette zum WinRAR-Diagnosefenster kann langsam sein und bei tausenden Fehlern die Performance des aktuellen Vorgangs negativ beeinflussen. Das Hinzufügen von Meldungen läuft nun immer schnell ab, es ist unabhängig von der Anzahl der Meldungen.



  10. Das neue Objekt 'R' beim Schalter -sc legt bei der RAR-Konsolenversion die Codierung der Meldungen fest, die zu Dateien oder an Pipes umgeleitet werden. Zum Beispiel:

    rar lb -scur daten > liste.txt

    erstellt die Datei liste.txt mit den Dateinamen im Archiv in Unicode-Codierung.



  11. Der Parameter für die Ruhezeit im Schalter -ri[:] wurde angepasst, so dass der Einfluss auf die RAR-Performance geringer ist. Insbesondere die Auswirkungen auf Operationen, bei denen Wiederherstellungsinformationen beteiligt sind, sind geringer.
    Um die Auslastung des Systems auf dasselbe Maß wie in vorherigen Versionen zu verringern, müssen höhere Werte für die Ruhezeit angegeben werden.



  12. Die Konsolenversion von RAR zeigt bei den Befehlen "l" und "v" die Dateizeit nun im Format YYYY-MM-DD an.



  13. Beim Entpacken von RAR- und ZIP-Archiven, die unter Unix erstellt wurden, werden Unicode-Zeichen in zerlegter Form auf die entsprechenden Zeichen in zusammengesetzter Form abgebildet (Unicode-Normalisierung).
    Diese Umwandlung ist für manche unter Unix- oder OS X erstellte Archive notwendig, um nicht-englische Dateinamen korrekt unter Windows entpacken zu können. Das funktioniert unter Windows Vista und neueren Windows-Versionen.



  14. Beim Entpacken von .7z-Archiven wird nun bei allen neu erstellten Verzeichnissen die Zeit der letzten Änderung gesetzt. In vorherigen Versionen wurde die Zeit nur bei nichtleeren Verzeichnissen gesetzt.



  15. WinRAR verhindert während einer Archivoperation den Wechsel des PCs in den Energiesparmodus. Bis zum Abschluss einer Archivoperation, wie z. B. das Packen, Entpacken oder eine andere Archivbearbeitung, wird verhindert, dass Windows den Computer in den Energiesparmodus versetzt.



  16. Der Gesamtfortschritt wird nun auch beim Entpacken von .arj-, .lzh- und .cab-Archiven angezeigt. Ausgenommen davon sind mehrteilige Archive.



  17. Ein Fortschrittsbalken wird angezeigt, wenn Dateien nach dem Archivieren gelöscht werden und das Archivbit der archivierten Dateien zurückgesetzt wird.



  18. Der Befehl "Testen" überprüft nun in RAR 3.x - 5.x Archiven auch die Inhalte der alternativen NTFS-Datenströme. Vorher wurden die Inhalte nur beim Entpacken überprüft.



  19. SFX-Module setzen die Umgebungsvariable sfxstime. Die Variable enthält die Startzeit des Moduls im Format "YYYY-MM-DD-HH-MM-SS-ms".
    Man kann diese Variable in der Befehlszeile beim Befehl Path verwenden, wenn eine zeitbasierte eindeutige Pfadangabe für die Installation benötigt wird, z. B. "Path=meineapp-%sfxstime%".



  20. Behobene Fehler:

  1. Die RAR-Konsolenversion stürzte beim Versuch ab, Dateien zu bereits bestehenden Volumen hinzuzufügen, statt eine Rückfrage zum Überschreiben von Dateien anzuzeigen;



  2. beim Befehl "lt" zeigte die RAR-Konsolenversion bei der Zeit der letzten Änderung einer Datei die Sekunden nicht an;



  3. WinRAR konnte .xxe-Dateien nicht entpacken, wenn diese nicht die Zeichenkette "section N of xxencode" im Hauptteil enthielten;



  4. WinRAR konnte die Inhalte von einem mit dem Schalter -os gespeicherten alternativen NTFS-Datenstrom nicht wiederherstellen, wenn diese auf unterschiedliche Volumen aufgeteilt waren.




WinRAR 5.21



  1. Die Optionen der Gruppe "Drag&Drop-Kontextmenü" im Dialog "Einstellungen/Integration/ Kontextmenüeinträge" können verwendet werden, um die Befehle zum Archivieren und Packen im Kontextmenü zu deaktivieren, das nach dem Drag&Drop von Dateien mit rechten Maustaste angezeigt wird.



  2. Existiert die Datei winrar.ini im selben Verzeichnis wie der WinRAR-Installer, so wird diese winrar.ini nach dem Abschluss der Installation in das WinRAR-Programmverzeichnis kopiert.



  3. In vorherigen Versionen konnte es manchmal passieren, dass bei der Erstellung von RAR-Volumen die Größe der Volumen ein wenig kleiner war als gewünscht. Das tritt nun weitaus weniger häufig auf. In den meisten Fällen sind die erstellten Volumen so groß wie vom Anwender angegeben.



  4. WinRAR entpackt nun standardmäßig symbolische Links, die einen absoluten Pfad im Link-Ziel haben, nicht mehr. Sie können das Erstellen solcher Links mit der Option "Absolute Pfade in symbolischen Links erlauben" im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen - Erweitert" oder mit dem Schalter -ola in der Befehlszeile aktivieren.


  5. Solche Links, die auf Verzeichnisse außerhalb des Zielverzeichnisses beim Entpacken verweisen, können ein Sicherheitsrisiko darstellen. Aktivieren Sie das Entpacken solcher Links nur, wenn Sie sicher sind, dass der Inhalt des zu entpackenden Archivs sicher ist, wie z. B. Ihre eigenen Backups.

  6. Behobene Fehler:

  1. WinRAR 5.20 präsentierte dem Anwender überflüssige Anforderungen von erhöhten Rechten durch die Benutzerkontensteuerung, wenn eine ausführbare Datei aus einem Archiv gestartet wurde, das sich in einem durch die Benutzerkontensteuerung geschützten Verzeichnis befand. Da in diesem Fall nichts in das Verzeichnis entpackt wird, in dem sich das Archiv befindet, ist die Anforderung von erhöhten Rechten durch die Benutzerkontensteuerung nicht notwendig;



  2. WinRAR konnte bisher nur beim Entpacken von RAR- und ZIP-Archiven Dateien mit gesetztem "Schreibgeschützt"-Attribut überschreiben. Nun ist das auch bei allen anderen durch WinRAR unterstützten Archivformaten der Fall;



  3. "Vergangene Zeit" und "Verbleibende Zeit" wurden falsch angezeigt, wenn der Befehl "Konvertieren" auf mehrere Archive angewandt wurde und dabei die Option "Wiederherstellungsdaten hinzufügen" aktiviert war.




WinRAR 5.20 - 19 Änderungen und Erweiterungen


  1. Wenn beim Entpacken oder Archivieren die Benutzerkontensteuerung das Erstellen von Dateien in durch das Betriebssystem geschützte Verzeichnissen verhindert, versucht WinRAR eine weitere WinRAR-Kopie mit Administrator-Rechten zu starten, um die Operation fortzusetzen und erfolgreich abzuschließen. Dabei ist es notwendig, die Anforderung von erhöhten Rechten in der Eingabeaufforderung der Benutzerkontensteuerung zu bestätigen, damit die zweite WinRAR-Kopie ausgeführt werden kann.


  2. Zieht man im Windows-Explorer Dateien mit der rechten Maustaste auf ein Verzeichnis, lässt sie auf dasselbe Verzeichnis fallen und wählt dann im Kontextmenü die Befehle "Zum Archiv hinzufügen..." oder "Zu hinzufügen", so erstellt WinRAR ein Archiv mit diesen Dateien in diesem Zielverzeichnis.


  3. Es ist nun möglich, die WinRAR-Einstellungen in der Datei WinRAR.ini anstatt in der Registry zu speichern. Das ist immer dann zu empfehlen, wenn WinRAR auf Wechseldatenträgern (wie z.B. USB-Sticks) installiert und dann auf unterschiedlichen Computern ausgeführt wird.
    Weitere Details dazu finden Sie im Abschnitt "Die Datei WinRAR.ini" in der WinRAR-Hilfe unter dem Kapitel "Konfigurationseinstellungen".


  4. ZIP- und ZIPX-Archive, die den XZ-Komprimierungsalgorithmus verwenden, können nun entpackt werden.


  5. Enthalten ZIP- oder ZIPX-Archive andere Komprimierungsalgorithmen als die üblichen "Store" und "Deflate", werden die Namen dieser Algorithmen im Feld "Version" des Archiv-Info-Dialogs angezeigt. Für Algorithmen, dessen Namen WinRAR nicht kennt, werden Namen der Form "m" verwendet, wobei ein numerischer Wert ist, der jeden Algorithmus eindeutig kennzeichnet.


  6. Der Befehl "Mit WinRAR öffnen" in den Windows-Kontextmenüs ist nun für alle Archivformate verfügbar, die durch WinRAR unterstützt werden. Der Eintrag kann im Dialog "Einstellungen - Integration" - "Kontextmenü konfigurieren..." mit der Option "Mit WinRAR öffnen (für normale Archive)" an- oder abgeschaltet werden.


  7. Die Konsolenversion von RAR kann nun die Standardschalterkonfiguration aus der Datei rar.ini im RAR-Programmverzeichnis lesen. In vorherigen Versionen war es möglich, nur eine Schalterkonfiguration für alle RAR-Befehle mit der Zeichenkette "switches=" anzugeben. Nun kann in der Datei rar.ini für jeden einzelnen RAR-Befehl eine Standardschalterkombination angegeben werden. Die Syntax dafür ist: switches_= Zum Beispiel: switches_a=-m5 -s switches_x=-o+


  8. Der Befehl "ch" unterstützt nun die Schalter -tl, -cu, -cl auch bei ZIP-Archiven. In vorherigen Versionen waren diese Schalter nur beim RAR-Archivformat erlaubt.


  9. Bei Archivformaten wie .bz2, .xz und .Z, bei denen eine Speicherung von Dateizeiten nicht vorgesehen ist, setzt WinRAR die Dateizeiten von entpackten Dateien auf Zeit der letzten Änderung des Archivs. Das betrifft nicht die Formate tar.bz2, tar.xz und tar.Z, bei denen die Dateizeiten in den tar-Headern gespeichert sind.


  10. Die Option "Defekte Dateien behalten" wird nun auch für bzip2-Archive unterstützt.


  11. Das Standard-WinRAR-Icon im Windows-Kontextmenü wird bei Bildschirmauflösungen mit einer hohen DPI-Zahl wie 150% oder 200% der normalen Textgröße korrekt skaliert.


  12. Der WinRAR-Befehl "Benchmark" kann mit der Variable "Benchmark" im Zweig HKEY_CURRENT_USER\Software\WinRAR\Policy der Registry deaktiviert werden. In Mehrbenutzerumgebungen könnte der Befehl "Benchmark" zur Verschwendung von gemeinsamer Rechenleistung verwendet werden. Weitere Details dazu finden Sie im Abschnitt "Registry-Variablen" in der WinRAR-Hilfe unter dem Kapitel "Konfigurationseinstellungen".


  13. Zusätzlich zur Umgebungsvariable "sfxcmd", welche die gesamte Befehlszeile enthält, setzt das SFX-Modul auch die Variable "sfxpar", die nur die Befehlszeilenparameter ohne den führenden SFX-Modulnamen enthält. Diese Variablen werden vor dem Starten des beim Befehl "Setup" angegebenen Programms gesetzt.


  14. In der Konsolenversion von RAR wird bei der Rückfrage zum Überschreiben von Dateien die Größe und die Zeit der letzten Änderung für existierende und neue Dateien angezeigt.


  15. Beim Archivieren von stdin mit dem Schalter -si setzt RAR nun die Zeit der letzten Änderung des Archivs auf die aktuelle Zeit des Betriebssystems. Die vorherige Version setzte diese Zeit überhaupt nicht.


  16. Es ist nun möglich, die Schalter -si und -v zusammen zu verwenden. Vorherige Versionen erlaubten die Erstellung von Volumen beim Archivieren von stdin nicht.


  17. Wenn man versucht, eine 4 GB große oder größere Datei aus einem RAR- oder ZIP-Archiv auf eine FAT32-Partition zu entpacken, wird beim Start des Entpackvorgangs eine Warnung angezeigt, sodass die Operation abgebrochen werden kann. Das FAT32-Dateisystem unterstützt keine Dateien größer als 4 GB. Diese Warnung wird auch beim Erstellen eines RAR-Archivs mit der Kompressionsmethode "speichern" (-m0) angezeigt, wenn die voraussichtliche Archivgröße 4 GB übersteigt.


  18. Die Schaltfläche "Alle auswählen" im Dialog "Einstellungen - Integration" wurde nach "Alle / Keine" umbenannt. Beim Klick auf diese Schaltfläche werden nun alle Archivformate deselektiert, wenn sie vorher alle ausgewählt waren.


  19. Die Option "Archive löschen" beim Entpacken entfernt nun alle .zip- und .7z-Volumen. Bisher wurde bei diesen Archivformaten nur das erste Volumen gelöscht.




rarlab spendiert WinRAR, dem inzwischen weltweit führenden Packprogramm, verbesserte Entpackfunktionen und die Unterstützung von AES-NI.


AES-NI (New Instructions) - Prozessoren können Ver- und Entschlüsselungsoperationen deutlich schneller durchführen. WinRAR unterstützt jetzt diesen erweiterten Befehlssatz auf entsprechend ausgerüsteten Maschinen.
Auf vielfachen Wunsch wurde die 7-zip-Unterstützung dahingehend erweitert, dass jetzt auch mehrteilige 7-zip-Archive problemlos entpackt werden können.
zip- und zipx-Archive, die im BZIP2-, LZMA- oder PPMd-Verfahren komprimiert wurden, können jetzt ebenfalls entpackt werden.

WinRAR 5.01 - ein Serviceupdate


Das RAR5-Format bietet die Option, Daten zum schnelleren Öffnen eines Archivs zu speichern. Dafür gibt es im Befehlszeilenmodus einen neuen Schalter (-qo[-|+]); die entsprechende Option in der GUI-Version finden Sie unter "Archivname und Archivparameter einstellen - Optionen".
Kleinere Fehler wurden beseitigt, u.a. im Passwortmanagement und bei der Suche innerhalb von .7z-Archiven.
Eine ausführliche Aufstellung finden Sie in der whatsnew.txt im WinRAR-Programmordner.

WinRAR 5 - ein großer Schritt nach vorn!

Die neueste Version von RAR und WinRAR bietet Verbesserungen in drei wichtigen Bereichen: Packrate, Geschwindigkeit und Sicherheit Ihrer Daten.



WinRAR 5 führt ein neues, zusätzliches Packformat ein: das RAR5-Format.
Die Vorteile:

  • verbesserte Packraten: In der 64-bit-Version können durch eine erweiterte Wörterbuchgröße (bis zu 1 GB) noch bessere Kompressionsraten als in den Vorversionen erreicht werden.
  • Geschwindigkeit: Beim Entpacken erreicht WinRAR durch optimierte Algorithmen eine höhere Geschwindigkeit. Diesen Vorteil werden Sie bei leistungsfähigen Rechnern und großen Archiven besonders bemerken und zu schätzen wissen!
  • Sehr wichtig: Datensicherheit! Das RAR-Format war schon bisher für seine leistungsfähige Verschlüsselungstechnik bekannt. Durch den Umstieg auf 256-bit AES-Verschlüsselung können Sie sich auch in Zukunft auf die Sicherheit Ihrer Daten verlassen, sofern Sie hinreichend sichere Passworte wählen.
  • Weitere Highlights: eine verbesserte Reparaturfunktion und (auf vielfachen Wunsch) die Fähigkeit, Pfade mit einer Länge von bis zu 2048 Zeichen zu verarbeiten.

Insgesamt verzeichnen wir 19 neue Funktionen und Verbesserungen.

WinRAR 4.x - die Neuheiten und Änderungen

Was war neu in Version 4.20?



Die Version 4.20 vom Juni 2012 erhöht insbesondere die Leistung beim Komprimieren auf Geräten mit Multi-Core-Prozessoren.
Auch beim Einsatz nur eines Prozessorkerns konnte die Geschwindigkeit gegenüber der Version 4.11 leicht gesteigert werden.

Das Erstellen von Wiederherstellungsvolumen erfolgt schneller, wenn mehr als nur ein Prozessorkern eingesetzt werden kann.

Es ist jetzt möglich, 7-zip-Archive nach Inhalten zu durchsuchen.

Die Unterstützung von Windows 2000 wurde eingestellt. Wenn Sie WinRAR unter Windows 2000 einsetzen möchten, können Sie eine ältere Version verwenden. Downloadlinks stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Was war neu in Version 4.10?



Die Version 4.10 kann ZIP-Archive beliebiger Größe erstellen. Bisher gab es eine Beschränkung auf 2 GB.
Auch mehrteilige ZIP-Archive sind ab sofort möglich.
Das Erstellen mehrteiliger Archive wird durch angepasste Vorgaben erleichtert.
Kommandozeilenanwender werden einige neue und verbesserte Funktionen entdecken.
Die SFX-Funktionen wurden erweitert.

Insgesamt gibt es 18 Verbesserungen gegenüber der Vorversion.

Was war neu in Version 4.00?



  1. Die Entpackgeschwindigkeit konnte entscheidend verbessert werden. Abhängig von der Art der Daten werden Sie eine Geschwindigkeitssteigerung von bis zu 30 Prozent gegenüber den Vorversionen feststellen können!


  2. UDF Revision 2.50 wird unterstützt; damit können jetzt die meisten Blu-Ray-ISO-Dateien entpackt werden.


  3. Passwort-Management:

    Sie können eine Liste häufig benutzter Passworte festlegen, die Sie einfach per Drop Down-Menü auswählen können.


  4. In Windows 7 kann optional ein Fortschrittsbalken in der Taskleiste angezeigt werden.


  5. Die Unicode-Unterstützung für nicht-englische Dateinamen wurde weiter verbessert.


  6. Die Verarbeitung von Wiederherstellungsvolumen konnte beschleunigt werden.


  7. Die maximale Dateigröße für FAT- und FAT32-Systeme wird jetzt optimal ausgenutzt.


Insgesamt gibt es 20 Neuerungen und zusätzlich einige Bugfixes.

WinRAR 3.93 - die Änderungen

Behobene Fehler:



  1. In WinRAR 3.92 konnte es passieren, dass bei Angabe des Schalters -xd:\pfad\verzeichnis auch Verzeichnisse ausgeschlossen wurden, die mit dem angegebenen Verzeichnisnamen übereinstimmten, jedoch einen anderen Pfad hatten, als beim Schalter angegeben.


  2. Die Schalterkombination -y -or funktionierte nicht richtig. Der Schalter -or wurde ignoriert, wenn gleichzeitig der Schalter -y verwendet wurde.


WinRAR 3.92 - neu in dieser Version

Änderungen und Erweiterungen:



  1. Wird in einer Umgebung mit mehreren Monitoren ein WinRAR-Befehl aus dem Kontextmenü des Explorers heraus gestartet, so wird der dazugehörige Dialog auf dem selben Monitor angezeigt wie das Kontextmenü. In den vorherigen Versionen wurde der Dialog immer auf dem ersten Monitor angezeigt.


  2. Der WinRAR-Befehl im Kontextmenü "Packen und als E-Mail versenden..." ergänzt nun den Archivnamen im Betreff der E-Mail. Vorherige Versionen ließen den Betreff leer.


  3. In RAR 3.91 konnten mit dem Schalter -x auch Verzeichnisse von der Archivierung ausgeschlossen werden, wenn die Dateimaske Wildcards enthielt, aber keinen Dateipfad. So schloss der Schalter -x*. alle Verzeichnisse aus, die keine Endung im Verzeichnisnamen haben. Nun verhält sich der Schalter -x für Dateimasken ohne Dateipfade wieder wie in RAR 3.80: Verzeichnisse werden nur dann ausgeschlossen, wenn die Dateimaske keine Wildcards enthält und genau zum Verzeichnisnamen passt.



  4. Behobene Fehler:


    1. WinRAR 3.91 meldete beim Öffnen eines leeren ZIP-Archivs irrtümlicherweise den Fehler "Unerwartetes Archivende.", wenn das ZIP-Archiv mit dem Befehl "Neu - WinRAR-ZIP-Archiv" im Kontextmenü des Windows Explorers erstellt wurde;

    2. War beim Entpacken mehrerer ZIP-Archive die Option "Archive löschen" aktiv und war eins der ZIP-Archive beschädigt, löschte WinRAR die Archive nach dem beschädigten nicht, auch wenn sie erfolgreich entpackt werden konnten;

    3. Passte eine Datei zu zwei unterschiedlichen Dateimasken in RarFiles.lst, konnte es passieren, dass WinRAR die letzte Dateimaske wählte. Normalerweise muss immer die erste Dateimaske gewählt werden, wenn die zu den Dateimasken passenden Dateinamen nicht ineinander enthalten sind.

WinRAR 3.91 - neu in dieser Version

WinRAR 3.91 bietet Erweiterungen der Funktionalität und beseitigt einige Fehler der Vorversion



Die Änderungen in der Übersicht:

  1. Diese Version kann 7-Zip-Archive entpacken, die mit dem LZMA2-Algorithmus erstellt wurden.


  2. Beim Entpacken von 7-Zip-Archiven mit verschlüsselten Dateinamen aus dem Kontextmenü des Windows Explorers heraus wird nun nur noch einmal nach dem Passwort gefragt. WinRAR 3.90 fragte zweimal nach dem Passwort.


  3. Diese Version kann tar.bz2-Archive entpacken, die aus mehreren zusammengeführten kleineren bz2-Datenströmen bestehen. Vorherige Versionen entpackten nur den ersten verschachtelten bz2-Datenstrom in solchen zusammengesetzten Archiven.


  4. WinRAR zeigt nun für alle Dateien in normalen .gz-Archiven die CRC32- Prüfsumme an (Gilt nicht für .tar.gz-Archive). In vorherigen Versionen war das Feld bei GZIP-Dateien leer.


  5. Behobene Fehler:


    1. WinRAR 3.90 zeigte im Dialog "Archiv auswählen" die Schaltfläche "Speichern" an Stelle von "Öffnen" oder "OK" (Befehl "Archiv öffnen..." im Menü "Datei" und Befehl "Suchen..." im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen");

    2. Beim Durchsuchen des Inhalts eines ZIP-Archivs in einem ungültigen Format konnte es passieren, dass WinRAR falsche Dateinamen anzeigte;

    3. WinRAR 3.90 konnte LZH-Archive nicht entpacken, die mit dem "-lh7-"- Algorithmus erstellt wurden;

    4. Bei WinRAR 3.90 konnte es passieren, dass bei der Archivierungsoption "Dateien nach dem Packen löschen" ein Teil der Dateien nicht gelöscht wurde, wenn der Löschmodus "Dateien in den Papierkorb verschieben" ausgewählt war. Dieser Fehler trat nur unter Windows XP auf, unter Windows Vista und Windows 7 trat der Fehler nicht auf;

    5. Beim Entpacken von ISO-Dateien mit Hilfe des Befehls "Dateien entpacken..." im Kontextmenü des Windows-Explorers konnte es passieren, dass WinRAR zweimal dieselben Dateien im Archiv entpackte. WinRAR zeigte beim erneuten Entpacken derselben Dateien den Dialog "Ersetzen von Dateien bestätigen" an;

    6. Bei der hexadezimalen Suche in WinRAR 3.90 (Befehl "Dateien suchen...") und beim Befehls "ih" in der Konsolenversion von RAR wurden nie Treffer gefunden, wenn der ASCII-Code des ersten Bytes des Suchtextes größer als 127 war.


WinRAR 3.90 - neu in dieser Version

WinRAR wird ab dieser Version in zwei Varianten angeboten - als 64-Bit-Version für Windows x64 und als klassische 32-Bit-Version.


Falls Sie eine 64-Bit-Version von Windows einsetzen, empfehlen wir Ihnen, auch die 64-Bit-Version von WinRAR zu installieren. Sie bietet für Ihr Betriebssystem eine höhere Geschwindigkeit und eine bessere Integration in den Windows Explorer als die 32-Bit-Version.
Die RAR-Kompressionsgeschwindigkeit wurde bei Rechnern mit mehreren Kernen bzw. mehreren Hauptprozessoren erhöht. Die Verbesserung ist insbesondere unter den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 wahrnehmbar.

Die Details:


64-Bit-Version

Den neuesten Hardware-Entwicklungen entsprechend profitieren Nutzer der Windows-64-Bit-Version beim Komprimieren und Dekomprimieren mit WinRAR von der Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der neuen 64-Bit-Prozessorarchitektur und größerem Arbeitsspeicher. Diese Verbesserung fällt insbesondere bei der Verarbeitung großer Datenmengen ins Gewicht - davon profitieren vor allem Administratoren und User im Server-Bereich. Die 64-Bit-Version integriert sich mit Version 3.90 jetzt besser in den Windows Explorer.


Höhere Kompressionsgeschwindigkeit durch verbessertes Multithreading

Generell ist einer der Schwerpunkte für die 32-Bit und 64-Bit Version von WinRAR 3.90 die verbesserte Geschwindigkeit: Für Betriebssysteme mit mehreren Kernen bzw. Hauptprozessoren wurde die Kompressionsgeschwindigkeit von WinRAR 3.90 erheblich gesteigert. WinRAR nutzt hierbei die bessere Auslastung der Ressourcen durch hardwareseitiges Mutlithreading moderner CPUs (Multicore-Prozessoren) aus.

Schon in Vorgängerversionen schaltete WinRAR automatisch auf Multithreading, wenn die Anzahl der vom Betriebssystem gemeldeten Prozessoren größer als eins war. Der Geschwindigkeitsvorteil ist mit Version 3.90 allerdings wesentlich höher.


Kontextmenü-Zugriff im Windows Explorer schneller und mehr Optionen

Auch die Geschwindigkeit und Handhabung bei der Explorer-Erweiterung wurde verbessert: Die Zeit zwischen einem Rechtsklick auf ausgewählte Dateien im Windows Explorer und der Anzeige des Kontextmenüs wurde verkürzt. Selbst bei der Arbeit mit Tausenden ausgewählter Dateien erscheint das Kontextmenü sehr schnell und reagiert ohne Verzögerungen auf Benutzeraktionen.

In den Explorer-Integrationseinstellungen von WinRAR kann mit der neuen Version auch die Verarbeitung von SFX-Archiven in den Explorer-Kontextmenüs gesteuert werden.


Benutzerführung verbessert: Viele praktische Neuerungen für langjährige Anwender

In Sachen Bedienung ist WinRAR 3.90 komfortabler: die grafische Benutzeroberfläche wurde verbessert. Für Liebhaber von WinRAR ist die Liste an Neuerungen lang. Viele Kleinigkeiten in der Benutzerführung werden dem ambitionierten Anwender auffallen, wie im Bereich der Shortcuts oder Befehlszeilenkommandos. Beispielweise schließt die Tastenkombination Strg+W jetzt sowohl das Hauptfenster als auch das Betrachter-Fenster in WinRAR. Außerdem gibt es Benutzerführungsänderungen in den Dialogen, die für langjährige Anwender von Interesse sind. Zum Beispiel können in dem Dialogfenster zur Auswahl des Zielverzeichnisses nach dem Entpacken von Dateien Verzeichnisse jetzt direkt aus WinRAR heraus im Verzeichnisbaum erstellt, umbenannt oder aktualisiert werden.

Auch der Kommandozeilenmodus wurde durch neue Befehle ergänzt, unter anderem für Dateiattribute oder Rekursion.

In der Sortierung von Dateien passt sich WinRAR dem Windows Explorer an: Der Packer wendet auf Dateinamen in der Dateiliste der WinRAR-Oberfläche dasselbe neue logische Sortierverfahren an, wie im Windows Explorer, d.h. Ziffern in Dateinamen werden anhand ihres nummerischen Werts sortiert.


Wie immer: Stabil und wenig Speicherplatzbedarf

Rock solid: Wie gewohnt läuft die aktuelle Version von WinRAR sehr stabil. Fünf Beta-Versionen gaben Version 3.90 den letzten Schliff und machen WinRAR zu einer ausgereiften und zuverlässig laufenden Software.
Auch der minimale Speicherplatzbedarf (Footprint) hat sich mit Version 3.90 nicht geändert: die Kunden können sich weiterhin auf wenig Arbeitsspeicher- und Festplattenspeicher-Verbrauch verlassen.

WinRAR 3.80 - neu in dieser Version

Das klassische Kompressionsprogramm bleibt seinem Kurs hoher Kompatibilität treu, unterstützt neue Formate und bietet viele weitere Funktionen im Bereich Sicherheit und Nutzerkomfort


Die Packsoftware unterstützt jetzt ZIP-Archive, die Unicode-Dateinamen im UTF-8-Format enthalten. Bei der Erstellung eines ZIP-Archivs mit Unicode-Zeichen im Dateinamen werden diese auch in Unicode gespeichert. Des Weiteren wurde die Implementierung der Unicode-Unterstützung für die WinRAR-Oberfläche verbessert.

Außerdem neu: Mit WinZip erstellte AES-verschlüsselte ZIP-Archive können jetzt entpackt werden.

Für mehr Sicherheit sorgt die neue Funktion „Temporäre Dateien sicher löschen“ (Wipe Files): Der Nutzer hat die Wahl zwischen dem einfachen Löschen, dem Verschieben der Datei in den Papierkorb oder dem sicheren Löschen. Im letzten Fall werden die Daten mit Null-Bytes überschrieben. Die gelöschten Daten sind so vor einer ungewollten Wiederherstellung geschützt.

WinRAR bietet benutzerspezifische Einstellungen, die in Profilen abgespeichert werden und seit der neuen Version per rechtem Mausklick über das Kontextmenü aktiviert werden können. Hierfür muss lediglich die neue Option "Zum Kontextmenü hinzufügen" im Dialog "Profileinstellungen“ aktiviert werden.


Weitere Highlights der neuen Version:

  • Die Aktualisierungsoptionen „Vor dem Überschreiben nachfragen“ und „Vorhandene Dateien überspringen“ im Archivierungsdialog erleichtern die Verwaltung und verhindern das versehentliche Überschreiben von Archiven. Sie bestimmen das Verhalten von WinRAR beim Erneuern von bereits existierenden Dateien in einem Archiv. Im Gegensatz zu den vorhandenen Modi "Nur im Archiv vorhandene Dateien erneuern" und "Dateien hinzufügen und erneuern" werden die Dateizeiten ignoriert und nur die Dateinamen verglichen.

  • WinRAR und RAR blenden jetzt beim Entpacken eines mehrteiligen Archivs den Gesamtfortschritt ein, wenn sich die einzelnen Teilarchive (Volumen) in demselben Ordner befinden. Auch beim Entpacken von TAR-Archiven zeigt WinRAR 3.80 den Fortschrittsbalken an.

  • WinRAR 3.80 ermöglicht die Einfügung von Anführungszeichen in die Befehlszeilen der selbstextrahierenden Module (SFX-Module) mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI). Hierzu müssen im Bedarfsfall zwei Anführungszeichen hintereinander gesetzt werden. Mit dem neuen SFX-Skript-Befehl „Update” und den entsprechenden Optionen im Reiter „Update” (Dialog „Erweiterte SFX-Optionen”) können die Dateizeiten beim Entpacken überprüft und Dateien anhand dieser Zeiten aktualisiert werden. Beim SFX-Skript-Befehl „Shortcut” und der Befehl „Verknüpfung hinzufügen...” im Dialog „Erweiterte SFX-Optionen - Erweitert“ kann nun eine Symboldatei angegeben werden, die das Symbol für die Verknüpfung enthält.

  • WinRAR und RAR werten in Dateien, die eine Liste von Dateinamen enthalten, die darin verwendeten Umgebungsvariablen wie zum Beispiel %windir%\*.exe oder %USERPROFILE%\Desktop aus.

  • Darüber hinaus werden nun auch TAR-Archive mit Daten ungleich Null im „Extra Field“ sowie TAR-Archive unterstützt, die den aus 512 Null-Bytes bestehenden Eintrag für das Ende des Archivs nicht enthalten.

  • Die Konsolenversion von RAR blendet beim Aktualisieren von Dateien in Solid- Archiven die Prüfsumme der neu gepackten Daten ein.

  • Der neue Schalter -cp ermöglicht die Wahl eines Komprimierungsprofils im Befehlszeilenmodus. Er wird jedoch nur durch die Version mit grafischer Benutzeroberfläche WinRAR.exe unterstützt, nicht durch die Konsolenversion rar.exe.

  • Die Größe des WinRAR-Dialogs „Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen“ lässt sich mit WinRAR 3.80 per Maus auf die gewünschte Größe ziehen. Diese wird von WinRAR gespeichert.

  • Die Tastenkombination Umschalt+Tab kann im Hauptfenster von WinRAR zum Wechseln zwischen den Oberflächenelementen (Dateien, Kommentar, Baum, Adresse) in umgekehrter Reihenfolge verwendet werden.

  • Und viele mehr…