WinRAR 4.x - die Neuheiten und Änderungen

Was war neu in Version 4.01?



Die Version 4.01 beseitigt einige Fehler der Vorversion, u.a. im Umgang mit zip- und 7zip-Archiven und in der Reparaturfunktion bei Archiven mit sehr großen Dateien.

Was war neu in Version 4.00?



  1. Die Entpackgeschwindigkeit konnte entscheidend verbessert werden. Abhängig von der Art der Daten werden Sie eine Geschwindigkeitssteigerung von bis zu 30 Prozent gegenüber den Vorversionen feststellen können!


  2. UDF Revision 2.50 wird unterstützt; damit können jetzt die meisten Blue-ray-ISO-Dateien entpackt werden.


  3. Passwort-Management:

    Sie können eine Liste häufig benutzter Passworte festlegen, die Sie einfach per Drop Down-Menü auswählen können.


  4. In Windows 7 kann optional ein Fortschrittsbalken in der Taskleiste angezeigt werden.


  5. Die Unicode-Unterstützung für nicht-englische Dateinamen wurde weiter verbessert.


  6. Die Verarbeitung von Wiederherstellungsvolumen konnte beschleunigt werden.


  7. Die maximale Dateigröße für FAT- und FAT32-Systeme wird jetzt optimal ausgenutzt.


Insgesamt gibt es 20 Neuerungen und zusätzlich einige Bugfixes.

WinRAR 3.93 - die Änderungen

Behobene Fehler:



  1. In WinRAR 3.92 konnte es passieren, dass bei Angabe des Schalters -xd:\pfad\verzeichnis auch Verzeichnisse ausgeschlossen wurden, die mit dem angegebenen Verzeichnisnamen übereinstimmten, jedoch einen anderen Pfad hatten, als beim Schalter angegeben.


  2. Die Schalterkombination -y -or funktionierte nicht richtig. Der Schalter -or wurde ignoriert, wenn gleichzeitig der Schalter -y verwendet wurde.


WinRAR 3.92 - neu in dieser Version

Änderungen und Erweiterungen:



  1. Wird in einer Umgebung mit mehreren Monitoren ein WinRAR-Befehl aus dem Kontextmenü des Explorers heraus gestartet, so wird der dazugehörige Dialog auf dem selben Monitor angezeigt wie das Kontextmenü. In den vorherigen Versionen wurde der Dialog immer auf dem ersten Monitor angezeigt.


  2. Der WinRAR-Befehl im Kontextmenü "Packen und als E-Mail versenden..." ergänzt nun den Archivnamen im Betreff der E-Mail. Vorherige Versionen ließen den Betreff leer.


  3. In RAR 3.91 konnten mit dem Schalter -x auch Verzeichnisse von der Archivierung ausgeschlossen werden, wenn die Dateimaske Wildcards enthielt, aber keinen Dateipfad. So schloss der Schalter -x*. alle Verzeichnisse aus, die keine Endung im Verzeichnisnamen haben. Nun verhält sich der Schalter -x für Dateimasken ohne Dateipfade wieder wie in RAR 3.80: Verzeichnisse werden nur dann ausgeschlossen, wenn die Dateimaske keine Wildcards enthält und genau zum Verzeichnisnamen passt.



  4. Behobene Fehler:


    1. WinRAR 3.91 meldete beim Öffnen eines leeren ZIP-Archivs irrtümlicherweise den Fehler "Unerwartetes Archivende.", wenn das ZIP-Archiv mit dem Befehl "Neu - WinRAR-ZIP-Archiv" im Kontextmenü des Windows Explorers erstellt wurde;

    2. War beim Entpacken mehrerer ZIP-Archive die Option "Archive löschen" aktiv und war eins der ZIP-Archive beschädigt, löschte WinRAR die Archive nach dem beschädigten nicht, auch wenn sie erfolgreich entpackt werden konnten;

    3. Passte eine Datei zu zwei unterschiedlichen Dateimasken in RarFiles.lst, konnte es passieren, dass WinRAR die letzte Dateimaske wählte. Normalerweise muss immer die erste Dateimaske gewählt werden, wenn die zu den Dateimasken passenden Dateinamen nicht ineinander enthalten sind.

WinRAR 3.91 - neu in dieser Version

WinRAR 3.91 bietet Erweiterungen der Funktionalität und beseitigt einige Fehler der Vorversion



Die Änderungen in der Übersicht:

  1. Diese Version kann 7-Zip-Archive entpacken, die mit dem LZMA2-Algorithmus erstellt wurden.


  2. Beim Entpacken von 7-Zip-Archiven mit verschlüsselten Dateinamen aus dem Kontextmenü des Windows Explorers heraus wird nun nur noch einmal nach dem Passwort gefragt. WinRAR 3.90 fragte zweimal nach dem Passwort.


  3. Diese Version kann tar.bz2-Archive entpacken, die aus mehreren zusammengeführten kleineren bz2-Datenströmen bestehen. Vorherige Versionen entpackten nur den ersten verschachtelten bz2-Datenstrom in solchen zusammengesetzten Archiven.


  4. WinRAR zeigt nun für alle Dateien in normalen .gz-Archiven die CRC32- Prüfsumme an (Gilt nicht für .tar.gz-Archive). In vorherigen Versionen war das Feld bei GZIP-Dateien leer.


  5. Behobene Fehler:


    1. WinRAR 3.90 zeigte im Dialog "Archiv auswählen" die Schaltfläche "Speichern" an Stelle von "Öffnen" oder "OK" (Befehl "Archiv öffnen..." im Menü "Datei" und Befehl "Suchen..." im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen");

    2. Beim Durchsuchen des Inhalts eines ZIP-Archivs in einem ungültigen Format konnte es passieren, dass WinRAR falsche Dateinamen anzeigte;

    3. WinRAR 3.90 konnte LZH-Archive nicht entpacken, die mit dem "-lh7-"- Algorithmus erstellt wurden;

    4. Bei WinRAR 3.90 konnte es passieren, dass bei der Archivierungsoption "Dateien nach dem Packen löschen" ein Teil der Dateien nicht gelöscht wurde, wenn der Löschmodus "Dateien in den Papierkorb verschieben" ausgewählt war. Dieser Fehler trat nur unter Windows XP auf, unter Windows Vista und Windows 7 trat der Fehler nicht auf;

    5. Beim Entpacken von ISO-Dateien mit Hilfe des Befehls "Dateien entpacken..." im Kontextmenü des Windows-Explorers konnte es passieren, dass WinRAR zweimal dieselben Dateien im Archiv entpackte. WinRAR zeigte beim erneuten Entpacken derselben Dateien den Dialog "Ersetzen von Dateien bestätigen" an;

    6. Bei der hexadezimalen Suche in WinRAR 3.90 (Befehl "Dateien suchen...") und beim Befehls "ih" in der Konsolenversion von RAR wurden nie Treffer gefunden, wenn der ASCII-Code des ersten Bytes des Suchtextes größer als 127 war.


WinRAR 3.90 - neu in dieser Version

WinRAR wird ab dieser Version in zwei Varianten angeboten - als 64-Bit-Version für Windows x64 und als klassische 32-Bit-Version.


Falls Sie eine 64-Bit-Version von Windows einsetzen, empfehlen wir Ihnen, auch die 64-Bit-Version von WinRAR zu installieren. Sie bietet für Ihr Betriebssystem eine höhere Geschwindigkeit und eine bessere Integration in den Windows Explorer als die 32-Bit-Version.
Die RAR-Kompressionsgeschwindigkeit wurde bei Rechnern mit mehreren Kernen bzw. mehreren Hauptprozessoren erhöht. Die Verbesserung ist insbesondere unter den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 wahrnehmbar.

Die Details:


64-Bit-Version

Den neuesten Hardware-Entwicklungen entsprechend profitieren Nutzer der Windows-64-Bit-Version beim Komprimieren und Dekomprimieren mit WinRAR von der Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der neuen 64-Bit-Prozessorarchitektur und größerem Arbeitsspeicher. Diese Verbesserung fällt insbesondere bei der Verarbeitung großer Datenmengen ins Gewicht - davon profitieren vor allem Administratoren und User im Server-Bereich. Die 64-Bit-Version integriert sich mit Version 3.90 jetzt besser in den Windows Explorer.


Höhere Kompressionsgeschwindigkeit durch verbessertes Multithreading

Generell ist einer der Schwerpunkte für die 32-Bit und 64-Bit Version von WinRAR 3.90 die verbesserte Geschwindigkeit: Für Betriebssysteme mit mehreren Kernen bzw. Hauptprozessoren wurde die Kompressionsgeschwindigkeit von WinRAR 3.90 erheblich gesteigert. WinRAR nutzt hierbei die bessere Auslastung der Ressourcen durch hardwareseitiges Mutlithreading moderner CPUs (Multicore-Prozessoren) aus.

Schon in Vorgängerversionen schaltete WinRAR automatisch auf Multithreading, wenn die Anzahl der vom Betriebssystem gemeldeten Prozessoren größer als eins war. Der Geschwindigkeitsvorteil ist mit Version 3.90 allerdings wesentlich höher.


Kontextmenü-Zugriff im Windows Explorer schneller und mehr Optionen

Auch die Geschwindigkeit und Handhabung bei der Explorer-Erweiterung wurde verbessert: Die Zeit zwischen einem Rechtsklick auf ausgewählte Dateien im Windows Explorer und der Anzeige des Kontextmenüs wurde verkürzt. Selbst bei der Arbeit mit Tausenden ausgewählter Dateien erscheint das Kontextmenü sehr schnell und reagiert ohne Verzögerungen auf Benutzeraktionen.

In den Explorer-Integrationseinstellungen von WinRAR kann mit der neuen Version auch die Verarbeitung von SFX-Archiven in den Explorer-Kontextmenüs gesteuert werden.


Benutzerführung verbessert: Viele praktische Neuerungen für langjährige Anwender

In Sachen Bedienung ist WinRAR 3.90 komfortabler: die grafische Benutzeroberfläche wurde verbessert. Für Liebhaber von WinRAR ist die Liste an Neuerungen lang. Viele Kleinigkeiten in der Benutzerführung werden dem ambitionierten Anwender auffallen, wie im Bereich der Shortcuts oder Befehlszeilenkommandos. Beispielweise schließt die Tastenkombination Strg+W jetzt sowohl das Hauptfenster als auch das Betrachter-Fenster in WinRAR. Außerdem gibt es Benutzerführungsänderungen in den Dialogen, die für langjährige Anwender von Interesse sind. Zum Beispiel können in dem Dialogfenster zur Auswahl des Zielverzeichnisses nach dem Entpacken von Dateien Verzeichnisse jetzt direkt aus WinRAR heraus im Verzeichnisbaum erstellt, umbenannt oder aktualisiert werden.

Auch der Kommandozeilenmodus wurde durch neue Befehle ergänzt, unter anderem für Dateiattribute oder Rekursion.

In der Sortierung von Dateien passt sich WinRAR dem Windows Explorer an: Der Packer wendet auf Dateinamen in der Dateiliste der WinRAR-Oberfläche dasselbe neue logische Sortierverfahren an, wie im Windows Explorer, d.h. Ziffern in Dateinamen werden anhand ihres nummerischen Werts sortiert.


Wie immer: Stabil und wenig Speicherplatzbedarf

Rock solid: Wie gewohnt läuft die aktuelle Version von WinRAR sehr stabil. Fünf Beta-Versionen gaben Version 3.90 den letzten Schliff und machen WinRAR zu einer ausgereiften und zuverlässig laufenden Software.
Auch der minimale Speicherplatzbedarf (Footprint) hat sich mit Version 3.90 nicht geändert: die Kunden können sich weiterhin auf wenig Arbeitsspeicher- und Festplattenspeicher-Verbrauch verlassen.

WinRAR 3.80 - neu in dieser Version

Das klassische Kompressionsprogramm bleibt seinem Kurs hoher Kompatibilität treu, unterstützt neue Formate und bietet viele weitere Funktionen im Bereich Sicherheit und Nutzerkomfort


Die Packsoftware unterstützt jetzt ZIP-Archive, die Unicode-Dateinamen im UTF-8-Format enthalten. Bei der Erstellung eines ZIP-Archivs mit Unicode-Zeichen im Dateinamen werden diese auch in Unicode gespeichert. Des Weiteren wurde die Implementierung der Unicode-Unterstützung für die WinRAR-Oberfläche verbessert.

Außerdem neu: Mit WinZip erstellte AES-verschlüsselte ZIP-Archive können jetzt entpackt werden.

Für mehr Sicherheit sorgt die neue Funktion „Temporäre Dateien sicher löschen“ (Wipe Files): Der Nutzer hat die Wahl zwischen dem einfachen Löschen, dem Verschieben der Datei in den Papierkorb oder dem sicheren Löschen. Im letzten Fall werden die Daten mit Null-Bytes überschrieben. Die gelöschten Daten sind so vor einer ungewollten Wiederherstellung geschützt.

WinRAR bietet benutzerspezifische Einstellungen, die in Profilen abgespeichert werden und seit der neuen Version per rechtem Mausklick über das Kontextmenü aktiviert werden können. Hierfür muss lediglich die neue Option "Zum Kontextmenü hinzufügen" im Dialog "Profileinstellungen“ aktiviert werden.


Weitere Highlights der neuen Version:

  • Die Aktualisierungsoptionen „Vor dem Überschreiben nachfragen“ und „Vorhandene Dateien überspringen“ im Archivierungsdialog erleichtern die Verwaltung und verhindern das versehentliche Überschreiben von Archiven. Sie bestimmen das Verhalten von WinRAR beim Erneuern von bereits existierenden Dateien in einem Archiv. Im Gegensatz zu den vorhandenen Modi "Nur im Archiv vorhandene Dateien erneuern" und "Dateien hinzufügen und erneuern" werden die Dateizeiten ignoriert und nur die Dateinamen verglichen.

  • WinRAR und RAR blenden jetzt beim Entpacken eines mehrteiligen Archivs den Gesamtfortschritt ein, wenn sich die einzelnen Teilarchive (Volumen) in demselben Ordner befinden. Auch beim Entpacken von TAR-Archiven zeigt WinRAR 3.80 den Fortschrittsbalken an.

  • WinRAR 3.80 ermöglicht die Einfügung von Anführungszeichen in die Befehlszeilen der selbstextrahierenden Module (SFX-Module) mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI). Hierzu müssen im Bedarfsfall zwei Anführungszeichen hintereinander gesetzt werden. Mit dem neuen SFX-Skript-Befehl „Update” und den entsprechenden Optionen im Reiter „Update” (Dialog „Erweiterte SFX-Optionen”) können die Dateizeiten beim Entpacken überprüft und Dateien anhand dieser Zeiten aktualisiert werden. Beim SFX-Skript-Befehl „Shortcut” und der Befehl „Verknüpfung hinzufügen...” im Dialog „Erweiterte SFX-Optionen - Erweitert“ kann nun eine Symboldatei angegeben werden, die das Symbol für die Verknüpfung enthält.

  • WinRAR und RAR werten in Dateien, die eine Liste von Dateinamen enthalten, die darin verwendeten Umgebungsvariablen wie zum Beispiel %windir%\*.exe oder %USERPROFILE%\Desktop aus.

  • Darüber hinaus werden nun auch TAR-Archive mit Daten ungleich Null im „Extra Field“ sowie TAR-Archive unterstützt, die den aus 512 Null-Bytes bestehenden Eintrag für das Ende des Archivs nicht enthalten.

  • Die Konsolenversion von RAR blendet beim Aktualisieren von Dateien in Solid- Archiven die Prüfsumme der neu gepackten Daten ein.

  • Der neue Schalter -cp ermöglicht die Wahl eines Komprimierungsprofils im Befehlszeilenmodus. Er wird jedoch nur durch die Version mit grafischer Benutzeroberfläche WinRAR.exe unterstützt, nicht durch die Konsolenversion rar.exe.

  • Die Größe des WinRAR-Dialogs „Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen“ lässt sich mit WinRAR 3.80 per Maus auf die gewünschte Größe ziehen. Diese wird von WinRAR gespeichert.

  • Die Tastenkombination Umschalt+Tab kann im Hauptfenster von WinRAR zum Wechseln zwischen den Oberflächenelementen (Dateien, Kommentar, Baum, Adresse) in umgekehrter Reihenfolge verwendet werden.

  • Und viele mehr…